Dr. med. Michael Arnold Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

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Prophylaxe der Neugeborenen-Infektion durch Streptokokken der Gruppe B

Streptokokken der Gruppe B – eine der häufigsten Ursachen von schweren Erkrankungen und Tod von Neugeborene/ Möglichkeiten der Prophylaxe.

Was sind Gruppe-B-Streptokokken (GBD)?

Es handelt sich um Bakterien, die relativ häufig innerhalb der natürlichen Flora des Darmes oder der Vagina vorkommen. Entsprechende Studien weisen darauf hin, dass etwa eine von vier Frauen mit diesen Bakterien besiedelt ist.

Bei Erwachsenen führen sie sehr selten zu Erkrankungen.

Bei Neugeborenen können sie allerdings schwere lebensbedrohliche Infektionen, wie Sepsis (Blutvergiftung), Lungenentzündung oder Meningitis (Hirnhautentzündung) verursachen. Auch mit neurologischen Langzeitfolgen muss gerechnet werden.

Etwa zehn Prozent der erkrankten Kinder sterben.

Wie kommen Gruppe-B-Streptokokken in meinen Körper?

Darüber gibt es kaum wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse. Streptokokken der Gruppe B sind in der Natur weit verbreitet und ein natürlicher Bestandteil der bakteriellen Körperflora, insbesondere des Darmes und des Rektums.

Die Keime werden nicht durch Lebensmittel oder Wasser übertragen. Auch durch Sexualkontakte kann man sich mit B-Streptokokken infizieren.

In der Regel werden die Bakterien nur vorübergehend nachgewiesen – es ist sozusagen ein „Kommen und Gehen“.

Wie lassen sich Gruppe-B-Streptokokken nachweisen?

Die Untersuchung sollte am Ende der Schwangerschaft stattfinden, am besten in der 35.- 37.Schwangerschaftswoche. Ihr Arzt macht einen Abstrich von Vagina und/ oder Rektum. Der mikrobiologische Nachweis der Bakterien in der Probe kann von Ihrem Arzt selbst vorgenommen werden.

Muss die Untersuchung bei jeder Schwangerschaft durchgeführt werden?

Ja. Es spielt keine Rolle, ob Sie bei der letzten Schwangerschaft negativ oder positiv getestet wurden. Eine Untersuchung am Anfang oder in der Mitte der Schwangerschaft ist sinnlos. Dies ergibt sich aus der Charakteristik des Erregers – durch sein vorübergehendes Aufkommen und Verschwinden, wie oben beschrieben.

Wie lässt sich die Übertragung auf das Neugeborene verhindern?

Falls der Test auf Gruppe-B-Streptokokken positiv ist, genügt zur Prophylaxe die intravenöse Gabe eines Antibiotikums (meist Penicillin) während der Geburt. Da das Antibiotikum nur über eine sehr kurze Zeit hinweg verabreicht wird, besteht keine Gefahr der Resistenz-Entwicklung.

Eine Antibiotikagabe vor der Geburt hat nicht die gleiche Wirkung wie eine Gabe während der Geburt. Diese präventive Maßnahme kann die Übertragung von der Mutter auf das Kind drastisch reduzieren.

Schützen Sie Ihr Baby vor einer Infektion durch Gruppe-B-Streptokokken!

Haben Sie Fragen zu Gruppe-B-Streptokokken, Risiken und Prophylaxe? Wir beraten Sie gerne!

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